Geschichte

Im Ergänzungsfach Geschichte hat die vertiefte Auseinandersetzung mit bewegen- den Ereignissen und Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert. Die Beschäftigung mit Aktualität ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts und erfordert von den Teilnehmenden, dass sie sich regelmässig in der Presse und anderen Medien informieren. Weitere Ziele des Ergänzungsfachs Geschichte sind, sich auf die Suche nach den historischen Dimensionen der Zeitgeschichte zu begeben und deren Auswirkungen auf den jungen Menschen des 21. Jahrhunderts zu diskutieren. Im Bereich der emotionalen Kompetenzen stehen vor allem die Förderung von Respekt, Wertschätzung, Konfliktfähigkeit und der interkulturelle Dialog im Vordergrund.

Die Themenschwerpunkte werden gemeinsam mit den Teilnehmenden festgelegt. Vorschläge:

  • Krisenherde im Kalten Krieg
  • Die DDR: Kind des Kalten Krieges
  • Geschichte Russlands im 20. und 21. Jahrhundert
  • Das Ende des 20. Jahrhunderts - aufgezeigt am Epochenjahr 1989
  • China: eine gestaltende globale Kraft des 21. Jahrhunderts
  • Wandel oder Rückschritt? - Die USA zu Beginn des 21. Jahrhunderts
  • „Die offenen Adern Lateinamerikas“: Geschichte und Gesellschaft seit dem 19. Jahrhundert
  • Die gestaltenden Kräfte im Europa des 21. Jahrhunderts
  • Afrika nach der Unabhängigkeit

Weitere oder andere Schwerpunkte sind möglich.

Zu Themen, die nicht durch die Schwerpunkte abgedeckt sind, werden von den Lernenden sogenannte „Blitzlicht-Lektionen“ durchgeführt: Lernende wählen ein Thema aus, gestalten im Rahmen einer Doppelstunde eine Einführung und moderieren eine Diskussion dazu. In der Themenwoche 1 findet eine mehrtägige Studienreise statt, die jeweils von der Schulleitung bewilligt werden muss. Die Destination Wien-Bratislava steht mit mehreren Themenschwerpunkten in Verbindung und bietet vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten. Die Lernenden setzen vor Ort thematische Schwerpunkte und übernehmen Einführungen.

Die Arbeitsformen variieren zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten; die mündliche Aktivität in Diskussionsrunden ist wichtig. Angestrebt wird zudem eine Vertiefung der bereits im Grundlagenfach Geschichte erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen. Interdisziplinäre Betrachtungsweisen (Kunst, Literatur, Wirtschaft, Philosophie, Psychologie, Architektur, Soziologie ...) sollen gefördert werden.